Drahtgurt-Strahlanlagen

LBS Drahtgurt-Strahlanlagen

Lieferung:

12 bis 18 Wochen

Technologie:

Schleuderrad-Strahlanlagen

Anwendungen:

Reinigungsstrahlen, Rostentfernung, Abgraten, Entgraten, Rost- und Zunderentfernung, Shot Peening

Industrie:

Allgemeine Industrie

Prozess:

Kontinuierlich

Hauptvorteile

Kontinuierlicher Strahlprozess

Effizientes Strahlen im Durchlauf-prozess

Hohe Prozesssicherheit

Für flache und sehr komplexe Teile

Eigenschaften

  • Hocheffiziente Schleuderräder
  • Drahtgurt aus gehärtetem Manganstahl
  • Viele verschiedene Werkstückformen können gestrahlt werden
  • Einfache Integration in den Fertigungsablauf
  • Vielfältige Anlagengrößen und -varianten

Anwendungen

  • Entfernen von Walz- und Schmiedezunder sowie von Rost
  • Entfernen von Schnitt- und Gussgraten
  • Entfernen von Gießsand
  • Erhöhung der Oberflächenrauheit
  • Verfestigungsstrahlen (Shot Peening) zur Erhöhung der Dauerfestigkeit

Hohe Prozesszuverlässigkeit mit einem kontinuierlichen Strahlprozess

Mit Drahtgurt-Strahlanlagen von Wheelabrator lassen sich sowohl flache als auch volumige und sehr komplexe Werkstücke effizient im Durchlaufverfahren strahlen. Um hervorragende Strahlergebnisse zu erzielen, werden die Turbinen sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Achse schräg zur Durchlaufrichtung angeordnet. Durch diese spezielle Anordnung der 4 oder 8 Turbinen lassen sich u. a. folgende Werkstücke allseitig und umfassend strahlen: Getriebeteile, Druckgussteile, Brennschneidteile, Zahnräder, Gussteile, Umformteile und Schmiedeteile. 

Die leichte und flexible LBS für Aluminiumanwendungen

Das leichtere Modell der bewährten LBS-Maschinenreihe, die LBS 1000, bietet hohe Flexibilität und Prozesssicherheit für leichte bis mittlere Anwendungen, von der Rost- und Zunderentfernung bis zur Oberflächenveredelung. Sie sind vor allem für die Verarbeitung von Aluminiumteilen geeignet.

LBS 1000

Der Prozess

Die Drahtgurt-Strahlanlagen lassen sich optimal in vor- und nachgelagerte Prozesse integrieren. Die Werkstücke können direkt von bereits vorhandenen Förderanlagen übernommen und im kontinuierlichen Betrieb gestrahlt werden. Mit einem auf die Bauteile abgestimmten Drahtgurt aus gehärtetem Manganstahl werden diese in den Strahlraum gefördert und dort in den verschiedenen Strahlebenen der schräg angestellten Turbinen bearbeitet. Die leistungsstarken Turbinen sind in einem speziellen Winkel zum Werkstückdurchlauf angeordnet, so dass sich über diese unterschiedlichen Strahlebenen auch komplex geformte Werkstücke im Durchlauf sicher strahlen lassen.

Strahlkabine

Die Strahlkabine dieser Anlage ist komplett aus Manganhartstahl hergestellt. Manganhartstahl hat die Eigenschaft, dass er sich durch Beschuss mit rundem Strahlmittel von ca. 35 HRC auf über 50 HRC aufhärtet. Hierdurch erreicht dieser Stahl extrem gute Verschleißeigenschaften bei Einsatz von rundem Strahlmittel, welches bei den meisten Strahlprozessen eingesetzt wird. Im sogenannten „heißen Bereich“ der Strahlkabine sind zusätzlich Verschleißplatten aus 10 mm dickem Manganhartstahl angebracht, so dass praktisch eine zusätzliche Innenkabine entsteht, die leicht austauschbar ist. Die Befestigungsart dieser Verschleißplatten kann individuell gewählt werden. Zur Abdichtung der Anlage gegen herausspritzendes Strahlmittel werden mehrere Lagen Gummi – und im verschleißintensiven Bereich – Vulkolan Vorhänge installiert. Diese sind in V-Schienen eingeschoben und leicht austauschbar.

Video Drahtgurt-Strahlanlagen

Sehen Sie sich hier das Video an

Besondere Merkmale und Optionen

Drahtgurt

Ein Vorteil des Drahtgurtes ist, dass nicht nur sehr kleine und kurze, sondern auch nicht rollfähige Werkstücke kontinuierlich transportiert und bearbeitet werden können. 

Die Besonderheit: Der spezielle Manganstahl ist äußerst verschleißfest und sichert so größere Wartungsintervalle sowie Austauschzyklen. Es kommen verschiedene Maschenweiten zum Einsatz, die auf das Werkstück und den Strahlvorgang abgestimmt sind. Dank einer pneumatischen Gurtspannung, die komplett automatisch erfolgt, wird die für den Strahlvorgang notwendige Spannung des Gurtes über die gesamte Nutzungsdauer wartungsfrei aufrechterhalten.

Strahlmittel-Entleerstation

Eine Entleerstation kann optional vor der Übergabe der Werkstücke an die nachfolgenden Fertigungsabläufe integriert werden. 
An der Station werden die fertig gestrahlten Werkstücke aufgenommen und einmal um 360° gedreht. Das in Taschen oder Mulden zurückgebliebene Strahlmittel fällt hierbei einfach heraus, wird aufgefangen und dem Kreislauf der Strahlanlage wieder zugeführt. Nach dem Entleervorgang werden die Teile auf eine Abzugsrutsche gefördert und entladen oder für weitere Prozesse zur Verfügung gestellt. Auch die Integration in vollautomatische Abläufe ist problemlos möglich.

Anlagenentstaubung

Beim Strahlprozess entstehen durch den von den Werkstücken gelösten Rost und Zunder sowie durch zerbrochenes Strahlmittel Staub und größere Festpartikel, sogenanntes Unterkorn. Das Unterkorn wird in der Strahlmittelaufbereitung abgeschieden, die individuell auf verschiedene Strahlmittelsorten und Korngrößen einstellbar ist. Die Anlagenentstaubung besteht aus einem Prallabscheider und einem Patronenfilter. Der Prallabscheider separiert das mitgerissene Unterkorn und dient als zertifizierter Funkenabscheider, der alle ATEX-Vorschriften erfüllt.

Der Patronenfilter erzeugt den notwendigen Unterdruck, kann separat neben der Strahlanlage installiert werden und arbeitet mit automatischer Abreinigung durch Druckluftimpulse. Diese können abhängig von den Stäuben und der anfallenden Menge in Intensität und Dauer eingestellt werden. Alle Elemente der Filteranlage sind zündquellenfrei ausgeführt. Alternativ können auch Nassfilter für die notwendige Entstaubung eingesetzt werden. Dies ist zum Beispiel in der Aluminium-Druckgussbranche häufig der Fall.

Vibrorinne

Die Vibrorinne transportiert anstatt der Querschnecke das Strahlmittel von der Strahlkabine zum Becherwerk. Das in der Vibrorinne installierte Sieb trennt dabei grobe Verunreinigungen wie zum Beispiel Angüsse der Gussteile vom Strahlmittel. Es verhindert so bereits den Weitertransport durch das folgende Becherwerk. Für die Entstaubung der Vibrorinne sorgt die Anbindung an die zentrale Anlagenentstaubung.

Vibrosieb

Das Vibrosieb wird nach dem Strahlmittelreiniger eingesetzt und siebt Grobteile wie Flattergrate von Aluminium-Druckgusswerkstücken aus dem Strahlmittel heraus, damit diese den Strahlprozess nicht beeinträchtigen. Das Sieb wird oberhalb des Silos eingebaut. Es wird von zwei Vibromotoren angetrieben und ähnlich einem Rüttelsieb in Bewegung versetzt.

Mit der auf den Prozess abgestimmten Maschenweite werden ungewünschte Verunreinigungen gezielt herausgesiebt und über einen Fallschlauch automatisch in ein Behältnis abgeführt. So trägt das Vibrosieb effektiv dazu bei, sauberes Strahlmittel zu gewährleisten, welches für einen Strahlbetrieb ohne Unterbrechung notwendig ist. Seitliche Wartungsklappen ermöglichen einen leichten Zugang zum Sieb und somit eine einfache Wartung.

Magnetwindsichter

Der an Gussprodukten haftende Form- und Kernsand wird während des Strahlprozesses mit abgetragen. Da der Sand ausgesprochen abrasiv ist, muss er schnell und effizient vom Strahlmittel abgeschieden werden. Dies geschieht im optional erhältlichen Magnetwindsichter, der ferromagnetisches Strahlmittel und Verunreinigungen voneinander trennt: Zwei permanentmagnetische Scheidewalzen mit einstellbarem Magnetfeld und ein Siebkasten separieren Formsand bzw. Kernsand, Trennkorn-Unterkorn und das wiederzuverwendende Strahlmittel. So kann ein geringer Restanteil im Strahlmittel von 0,2 % des Gewichts erzielt werden. Dies sichert einen geringeren Verschleiß sowie Strahlmittelverbrauch und sorgt damit für eine höhere Wirtschaftlichkeit.

TITAN-Schleuderrad

Das Schleuderrad ist das Herz der Strahlanlage, dessen Ausführung bestimmt die Leistung und die Wirtschaftlichkeit der Strahlanlage.

In dieser Strahlanlage kommen standardmäßig TITAN-Turbinen zum Einsatz. Zusätzlich zu den hervorragenden Strahlleistungen und unschlagbaren Standzeiten der Hauptverschleißkomponenten durch die Verwendung gehärteter Werkzeugstähle bietet die TITAN-Turbine außerdem vergrösserte Wandstärken bei den Verschleißauskleidungen, verglichen mit anderen Rädern. Dadurch entsteht, ein hermetisch abgedichtetes Verschleißgehäuse innerhalb des Turbinengehäuses und ist sehr einfach zu warten.

Für die TITAN-Turbine steht eine Fülle von Variationsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen die Turbine ideal auf ihren Einsatzzweck abgestimmt werden kann.

Technische Daten

Typ LBS 750 LBS 1000 LBS 1500 LBS 1000 LBS 1250
Max. Werkstückbreite (mm)
750 1000 1500 1000 1250
Max. Werkstückhöhe (mm) 250 500 500 500 500
Anzahl Schleuderräder 4 4 4 8 8
Leistung pro Schleuderrad (kW) 7.5 (11) 7.5 (11) 11 (15) 7.5 (11) 18.5 (22)

 

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