Strahlverfahren-Simulationstechnologie

"Strahlsimulation ermöglicht es uns, den richtigen Maschinentyp und beste Konfiguration zu ermitteln"

Vor der Konstruktion einer Anlage ist es sehr sinnvoll, genau zu wissen, wie die Bearbeitung eines konkreten Werkstücks in einer Strahlanlage ablaufen wird – oder sogar, bevor der erste Entwurf erstellt wird. Das bedeutet, dass die Entscheidungen über das richtige Maschinenkonzept schneller getroffen werden können und somit Zeit und Geld gespart werden kann. Wheelabrator nutzt Strahlsimulationstechniken, um die Strahlergebnisse an einem Werkstück anhand eines Wärmebilds zu veranschaulichen – für unterschiedliche Schleuderrad- und Strahldüsenkonfigurationen.

Wie funktioniert das?

Unser Team verwendet ein virtuelles Modell des Werkstücks, lässt es durch eine virtuelle Schleuderrad- bzw. Strahldüsenkonfiguration laufen und kontrolliert hierbei alle relevanten Parameter.

Das Strahlmuster wird als Gaußsche Verteilung programmiert, und jeder Aufprall des Strahlmittels auf der Oberfläche wird gezählt und als Farbe wiedergegeben, die die Intensität der Behandlung widerspiegelt.

Das so generierte Wärmebild zeigt exakt, wo ein Werkstück zu stark oder zu wenig gestrahlt wurde, wo ein Bereich dem Strahlmittelstrahl gleichmäßig ausgesetzt ist oder Strahlschatten entstanden sind.

In den hier gezeigten Bildern stellen die kühleren Bereiche in blaugrünlicher, grüner oder gelbgrünlicher Farbe gut abgedeckte Bereiche dar, violett gibt an, dass der Bereich nicht gestrahlt wurde, und rot gilt als zu stark gestrahlt. Das im Zuge der Simulation erstellte Farbspektrum kann direkt in SA-Reinheitsgradwerte umgelegt werden.

“Dies nimmt dem Konstruktionsprozess ein hohes technisches Risiko und spart Zeit und Geld. ”

Heinrich Dropmann

Heinrich Dropmann, Leiter des Wheelabrator-Zentrums für Produktinnovation in Metelen, erklärt: „Die Strahlsimulationstechnik ermöglicht es uns, den richtigen Maschinentyp sowie die zugehörige Konfiguration zu ermitteln und genau abzustimmen, bevor Konstruktionspläne erstellt oder die Anlage gar gebaut wird. Die Visualisierungen sind eine fantastische Grundlage für Besprechungen mit dem Kunden und sind uns dabei behilflich, die technischen Spezifikationen im Vorvertrag genau festzulegen sowie die effizienteste Lösung zu finden."

Die Simulation an sich berücksichtigt bereits über 140 Parameter, um so ein „realitätsnahes“ Strahlmuster zu generieren. Unser Wheelabrator Team verifiziert zusätzlich im Anschluss die Auswirkungen spezifischer Variablen wie Winkel, Geschwindigkeit, Menge, Größe und Form des Strahlmittels sowie Abpralleffekte. Darüber hinaus arbeiten wir daran, verschiedene Parameter bezüglich der Oberflächenqualität in die Simulation einfließen zu lassen – wie beispielsweise Rauheits- oder Almen-Werte.

Heinrich Dropmann sagt abschließend: „Je präziser unsere Strahlsimulation, desto leistungsfähiger und wirtschaftlicher die daraus resultierende Maschine. Dank der Simulation können wir beispielsweise eine Maschine mit einer geringeren Anzahl an Schleuderrädern für den Kunden konzipieren, woraus sich Einsparungen in Hinsicht auf den Energie- wie auch den Strahlmittelverbrauch ergeben. Generell können die Vorlaufzeiten in der Entwurfsphase für neue Maschinen dank der Simulationen maßgeblich verkürzt werden, bei gleichzeitig 100%iger Zuverlässigkeit des daraus resultierenden Strahlverfahrens.“ 

Wir von Wheelabrator engagieren uns, um die besten Strahlergebnisse für Sie zu erzielen, und setzen eine innovative Strahlverfahren-Simulationstechnologie ein, um dies sicherzustellen.

Die Strahlverfahren-Simulationstechnologie garantiert, dass wir den idealen Anlagentyp und die optimale Radanordnung gemäß Ihrer genauen Vorgaben und für Ihr Werkstück finden. Dies spart Energie, ermöglicht eine kürzere Lieferzeit der Anlage, das technische Risiko wird minimiert sowie eine Grundlage für die technischen Vorgaben gelegt.